Als 59er Jahrgänger mit ersten Verschleisserscheinungen gehöre ich wahrscheinlich schon zu den "Gruftis" unter den Motorradfahrern. Nichts desto trotz möchte ich dieses Hobby nicht mehr missen.
Zur schnellen Maschine, wie könnte es anders sein, gelangte ich - durch eine Frau.
Meine ersten Fahrversuche erfolgten auf einer Cagiva 125 mit Harley Davidson Motor. Nach fast 20 Jahren dann auf einer Suzuki Sv 650 . Wie man unschwer erkennen kann, "gehören" mir heute nebenstehende Frau und die Suzuki Bandit. In früheren Zeiten schwärmte ich noch mehr für die unvergänglichen Veteranenmaschinen. In meinem Besitz ist auch heute noch eine BSA 1948 , an der ich immer wieder herumbastle und eine etwas jüngere Suzuki Katana . Auch diese musste ich, bevor sie optisch strassentauglich war, farblich modifizieren. Ja, mir ging das "Motorradfahren" so ins Blut, dass ein richtiger Virus daraus wurde. Der Virus nennt sich Helmschelm und zeigt folgende Symptome: glasige Augen beim Betrachten aller Arten von Motorrädern, Rauschzustand beim Fühlen des Fahrtwindes, extreme Vorfreude beim Ueberziehen des Helmes, unbändiges Verlangen nach freundlichem Grüssen anderer Motorradfahrer und Suchtverhalten im Auswählen von kurvigen Touren. Wenn du auch an diesem Virus leidest, melde dich bei mir und wir reden darüber. Aber Vorsicht, es gibt noch kein Gegenmittel !

Wir schreiben das Jahr 2007 und die Geschichte des helmschelm`s geht weiter. Neues Motorrad, neue Marke, neue Wege.

Der Englische Virus lässt mich nicht mehr los, Triumph Bonneville America heisst die neue Lady, mit ihr werden wir sicher viel Spass haben, was auch die "Blicke" auf der Strasse zeigen....

In diesem Sinne wünschen wir allen Bikern eine Tolle Saison

helmschelm und helmschelmine










Druckbare Version